Barrierefreiheit

Nach DIN EN81-70 konforme Aufzüge gewährleisten die barrierefreie Zugänglichkeit für alle. Barrierefreiheit bedeutet uneingeschränkte Nutzung von Gegenständen und Einrichtungen, unabhängig von einer möglicherweise vorhandenen Behinderung.
In der DIN EN 81-70 sind eine Reihe von zu erfüllenden Merkmalen definiert, die Sie im Folgenden abgebildet finden.

Kabinengrößen

In der DIN EN 81-70 sind drei Größentypen festgelegt. Es existieren für die beiden größeren Typen (Typ 2 und Typ 3) neben der Mindesttürbreite auch Sollgrößen diese stellen jedoch lediglich eine Empfehlung dar.

Anforderungen nach DIN EN 81-70

Handlauf

  • An mindestens einer Seitenwand muss ein Handlauf angebracht werden.

Spiegel an der Rückwand

  • In Kabinen, in denen Rollstuhlfahrer nicht wenden können, sollte ein Spiegel angebracht werden. Dies erleichtert das Rückwärtsfahren aus der Kabine.

Akustische und optische Signale (Sprachansage)

  • Sehbehinderte Fahrgäste benötigen hörbare Signale beim Öffnen der Türen und eine Sprachansage der Zielhaltestelle in der Kabine.
  • Hilfreich für gehörlose Fahrgäste sind leuchtende Richtungspfeile, die über oder neben den Schachttüren angeordnet sind.
  • Hilfreich sind weiterhin optische und ein akustische Signale bei erfolgreichem Aktivieren der Paneeltasten.

Mechanische Tasten mit Braille-Schrift

  • Das Paneel sollte große Tasten haben, die mit erhabenen Etagenzeichen, auch in Braille, und maximalem Kontrast zum Hintergrund gestaltet sind.

Optional: Pult/Horizontal-Tableau

  • Nach Bedarf kann ein Horizontal-Tableau angebracht werden.

Ihr Standard für barrierefreie Lösungen

 

Aufzüge für Wohngebäude

Der Haushahn lifeLine bewegt bis zu 15 Personen über maximal 20 Etagen bis zu 1,6 Meter pro Sekunde.

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Aufzugsplanung

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Verweise

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

Leitfaden Barrierefreies Bauen

Internetauftritt Nachhaltiges Bauen