Sicher Aufzugfahren mit Hund

So bleibt der treue Begleiter unbeschadet / Kurze Leine rettet Hundeleben

Stuttgart – Am 10. Oktober wird der Welttag des Hundes gefeiert. Die liebgewonnenen Vierbeiner begleiten ihre Besitzer auf Schritt und Tritt. Das gilt natürlich auch im Aufzug. Obwohl Aufzüge als sicherstes Verkehrsmittel gelten, passieren immer wieder Unfälle mit Hunden. Fast jeder davon ließe sich vermeiden, wenn die Hundehalter sich an einige Verhaltensregeln halten würden. Der Hunde-Ehrentag bietet einen Anlass, Tipps zu gebe

Lichtschranken und kurze Leinen verhindern Unfälle

Das Hauptproblem ist, dass Hunde stranguliert werden können. „Wenn der angeleinte Hund den Aufzug schon vor seinem Herrchen oder Frauchen betritt und sich die Türen schließen, ist das Drama vorprogrammiert“, warnt Siny Thottakara, Regionalleiter bei Haushahn. „Der Aufzug fährt los und die gespannte Leine kann nicht mehr gelöst werden.“ Für den Aufzug gilt daher: Die Hundeleine muss kurz gehalten werden. So kann der treue Begleiter auf vier Pfoten nicht alleine in den Aufzug laufen oder ihn verlassen.

Sollte der Hund doch an der langen Leine allein in den Aufzug laufen, erkennen die Lichtschranken die Schnur und verhindern, dass sich die Türen schließen. Denn moderne Aufzüge sind mit Lichtgittern oder -leisten ausgestattet. Mehr als die Hälfte der Aufzüge sind jedoch älter als 20 Jahre und müssten dringend modernisiert werden. „Wir empfehlen daher, die entsprechenden Komponenten nachzurüsten“, so Thottakara.

Sicherheit der anderen Passagiere

Damit sich nicht nur der Hund, sondern auch alle anderen Passagiere im Aufzug wohlfühlen, ist es wichtig, Rücksicht zu nehmen. Der Experte rät: „Am besten betritt man den Aufzug mit Hund nur dann, wenn die Kabine noch ausreichend Platz bietet. Ist sie schon voll, ist es besser zu Warten.“ Dies ist für alle Beteiligten angenehmer – vor allem für den Hund. Er bekommt Angst, wenn es zu eng wird und könnte unkontrolliert reagieren. Ist der Vierbeiner nach einem Spaziergang komplett durchnässt, empfiehlt es sich, den Aufzug nur dann zu nehmen, wenn sonst niemand mitfährt. So ist es kein Problem, wenn sich der zottelige Begleiter schüttelt, um sein Fell zu trocknen.

Außerdem besteht für manche Hunderassen in einigen Bundesländern die Pflicht, einen Maulkorb zu tragen. Dies gilt auch für den Aufzug.

Auf Fahrtreppen müssen Hunde getragen werden

Bei Fahrtreppen müssen Hundebesitzer ebenfalls vorsichtig sein. Zu ihrer eigenen Sicherheit dürfen Hunde weder darauf sitzen noch stehen. Aufgrund der Rillen in den Stufen oder der Spalten am Anfang und Ende der Fahrtreppe, besteht die Gefahr, dass sich ihre Krallen, das Fell oder der Schwanz darin einklemmen. Kleine Hunde sollten deshalb auf dem Arm oder in einer Hundetasche getragen werden. Mit großen Hunden ist es ratsam, auf eine Treppe oder den Aufzug auszuweichen.

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Über Haushahn

Haushahn ist der größte deutsche Markenverbund regionaler Aufzugsbetriebe, die lösungsorientierte Produkte im Bereich Neubau und Modernisierung sowie umfassende Serviceleistungen rund um den Aufzug anbieten. Namensgebend ist die C. Haushahn GmbH & Co. KG mit Sitz in Stuttgart, die seit mehr als 125 Jahren zu den führenden deutschen Unternehmen im Aufzugsbau zählt.

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